Wenn du diesen Blog liest, hast du wahrscheinlich – genau wie ich – Bedenken wegen Heuschnupfen in Neuseeland. Die Jahreszeiten sind dort genau umgekehrt zu denen in Europa. Muss man sich also mit Antihistaminika eindecken, bevor man nach Neuseeland reist? Ich kann dir ein wenig Hoffnung machen: Ich persönlich hatte überhaupt keine Beschwerden in Neuseeland! Aber freu dich nicht zu früh. Besonders im Frühling und Frühsommer besteht durchaus die Möglichkeit, dass du Symptome bekommst. Du bist in guter Gesellschaft: Schätzungsweise 20 % der neuseeländischen Bevölkerung leiden an Heuschnupfen.
Das liest du in diesem Blog
Wo kann man in Neuseeland Heuschnupfen bekommen?
In Neuseeland beginnt die Pollenzeit im Norden der Nordinsel und wandert dann langsam Richtung Süden über die Südinsel.

Bäume sind meist die ersten Pflanzen, die im Frühling zu blühen beginnen – manchmal schon im Juli. Das hängt stark vom Wetter ab und kann sich durch den Klimawandel verändern. Reist du in der beliebten Reisezeit, also im November oder Dezember? Dann brauchst du dir wegen der Bäume keine allzu großen Sorgen zu machen – ihre Blütezeit ist meist schon vorbei.
Schuldige sind oft Akazien, Silberbirken und Eichen. Die Baumpollenzeit beginnt im August und dauert bis etwa Oktober.

Heuschnupfen durch Gräser in Neuseeland
Die Gräserpollenzeit dauert mehrere Monate – von August/September bis in den März. Die Pollenkonzentration schwankt je nach Region und Wetterlage. An warmen, trockenen und windigen Tagen fliegen besonders viele Pollen. Regen hingegen wäscht die Luft sauber. Und Regen ist in Neuseeland keine Seltenheit – das hilft vielen Allergikern.
Da Neuseeland durch seine abgeschiedene Lage weniger Pflanzenarten aufweist als andere Länder, ist die Chance, auf eine unbekannte Allergie zu stoßen, geringer.

Einfuhr exotischer Pflanzen
Die Einführung exotischer Pflanzen hat in Neuseeland zur Zunahme von Pollenallergenen geführt. Einige dieser Pflanzen produzieren besonders viel Pollen – das kann die Symptome verschärfen. Die neuseeländische Regierung ist zwar sehr streng, wenn es um den Schutz der heimischen Flora geht, aber wenn irgendwo alles blüht, reagieren empfindliche Menschen eben schneller mit Heuschnupfen.

Heuschnupfen-Tipp: Bring auf Nummer sicher deine Medikamente mit
Wenn du in Europa unter Heuschnupfen leidest, solltest du auf jeden Fall deine Tabletten oder Nasenspray einpacken. Die Erfahrungen sind unterschiedlich – manche merken in Neuseeland plötzlich nichts mehr, andere schon. Ich selbst hatte (im November/Dezember) überhaupt keine Beschwerden, war aber vorsorglich vorbereitet. Und falls du nichts mitnimmst: keine Panik. Ich habe sogar Fernsehwerbung für Heuschnupfenmittel (z. B. auf NZ1) gesehen. Die örtlichen Apotheken helfen dir also jederzeit weiter.

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