Färöer-Inseln

Sehenswürdigkeiten auf den Färöern: unsere schönsten Orte nach Insel

Drangarnir

Die Färöer sind nicht groß, aber du kannst dort überraschend viel sehen. Denk an Wasserfälle, die direkt in den Ozean stürzen, Dörfer mit Häusern und Grasdächern, schwarze Strände, kurze Wanderungen mit unglaublichen Aussichten und Straßen, an denen du alle fünf Minuten für ein Foto anhalten möchtest.

Wir reisten 7 Tage mit einem Mietwagen und unserer acht Monate alten Tochter durch die Färöer. Weil unser Baby krank wurde, entschieden wir uns bewusst gegen Fähren zu weiteren Inseln wie Mykines oder Kalsoy. Deshalb blieben wir vor allem auf den Hauptinseln, die du mit dem Auto erreichen kannst. Und ehrlich gesagt: Auch dort gibt es bereits mehr als genug zu sehen.

In diesem Blog findest du unsere schönsten Sehenswürdigkeiten auf den Färöern, praktisch nach Insel geordnet. Es ist also kein fester Tagesplan, sondern eine Übersicht mit Orten, die wir selbst sehenswert fanden. Möchtest du wissen, wie du diese Orte logisch kombinierst? Lies dann auch unseren 7-tägigen Roadtrip durch die Färöer.

Sehenswürdigkeiten auf den Färöern: Sørvágsvatn

Sehenswürdigkeiten auf Vágar

Vágar ist für viele Reisende die erste Begegnung mit den Färöern, weil hier der Flughafen liegt. Die Insel ist aber viel mehr als nur dein Ankunftsort. Du findest hier direkt einige der bekanntesten Orte der Färöer: Múlafossur, Bøur, Drangarnir und Sørvágsvatn.

Múlafossur-Wasserfall

Der Múlafossur-Wasserfall ist vielleicht das am einfachsten erreichbare Must-see auf den Färöern. Du parkst bei Gásadalur, läufst einige Minuten und stehst vor einem Wasserfall, der von einer grünen Klippe direkt in den Ozean fällt.

Wir besuchten Múlafossur direkt an unserem ersten Tag. Regen, Wind, noch nicht praktisch gepackte Koffer und ein Baby, das nach dem Flug genug hatte. Trotzdem war dies ein wunderbarer erster Stopp. Nicht weil du hier mehrere Stunden brauchst, sondern gerade weil der Besuch so schnell und schön ist.

Múlafossur-Wasserfall auf Vágar

Bøur

Auf dem Weg nach Gásadalur kommst du an Bøur vorbei. Dieses kleine Dorf liegt wunderschön und bietet Aussicht auf Tindhólmur und Drangarnir. Du musst daraus kein großes Programm machen. Als kurzen Fotostopp fanden wir das Dorf aber sehr schön.

Es ist einer dieser Orte, an denen du kurz aussteigst, dich umsiehst, einige Fotos machst und weiterfährst. Und ja, Bøur ist auch der einzige Ortsname, den eine Kuh aussprechen kann. Ein flacher Witz, aber danach vergisst du den Namen nicht mehr.

Bøur auf den Färöern

Drangarnir

Drangarnir ist eine der bekanntesten Felsformationen der Färöer. Du siehst zwei Felsen vor der Küste von Vágar, darunter den bekannten Felsbogen, durch den das Meer fließt. Wir entschieden uns für die Drangarnir-Bootstour ab Sørvágur. Das ist eine viel einfachere Möglichkeit, den Felsen nahezukommen, als die geführte Wanderung.

Vom Boot aus fährst du an Klippen, Wasserfällen und Felsformationen vorbei. Unterwegs sahen wir auch Papageitaucher fliegen. Besonders mit einem Baby fanden wir diese Tour eine gute Wahl: besonders, aber ohne direkt einen halben Tag wandern zu müssen.

Möchtest du diese Tour ebenfalls machen? Dann kannst du hier die Drangarnir-Bootstour ab Sørvágur buchen.

Drangarnir-Bootstour auf den Färöern

Sørvágsvatn und Trælanípa

Die Sørvágsvatn-Wanderung nach Trælanípa ist eine der bekanntesten Wanderungen auf den Färöern. Dies ist der Ort, an dem es so aussieht, als würde ein See über dem Ozean schweben. Es ist eine optische Täuschung, aber eine sehr schöne.

Sørvágsvatn-Wanderung zum See über dem Ozean

Wir kombinierten diese Wanderung mit der Drangarnir-Bootstour. Das war ein logischer Tag auf Vágar, denn von Sørvágur fährst du ungefähr 15 Minuten bis zum Start der Wanderung. Die Wanderung kostete bei unserem Besuch 200 DKK pro Erwachsenem. Unsere Route war ungefähr 8 Kilometer lang, weil wir an der Weggabelung beide Richtungen nahmen.

Mit einem Baby in der Trage funktionierte die Wanderung gut. Einen Kinderwagen kannst du hier aber wirklich nicht mitnehmen. Rechne außerdem mit Wind. Wir wanderten Ende Juni und trugen am Anfang Mütze und Handschuhe.

Sehenswürdigkeiten auf Streymoy

Streymoy ist die größte Insel der Färöer. Die Hauptstadt Tórshavn liegt hier. Wir fanden aber besonders den Norden von Streymoy sehr schön. Dort fährst du über schmale Straßen, durch ruhige Dörfer und zu schwarzen Stränden und hohen Wasserfällen.

Saksun

Saksun ist eines der bekanntesten Dörfer auf Streymoy. Es liegt in einem grünen Becken zwischen den Bergen, mit einer Lagune, einem alten Bauernhofmuseum, Häusern mit Grasdächern und einem Wasserfall. Schon die Straße dorthin ist schön, mit Wasserfällen an den Berghängen und Schafen, die sich wenig für deine Fahrplanung interessieren.

Wir besuchten Dúvugarðar, den alten Bauernhof in Saksun. Dafür bezahlten wir 150 DKK pro Person. Ehrlich gesagt fanden wir das ziemlich teuer für das, was du bekommst. Die Lage von Saksun selbst ist aber wirklich besonders. Möchtest du zum schwarzen Strand laufen, solltest du vorher die Gezeiten prüfen.

Saksun auf Streymoy auf den Färöern

Fossá-Wasserfall

Der Fossá-Wasserfall ist der höchste Wasserfall der Färöer. Er liegt an der Straße nach Tjørnuvík und lässt sich deshalb sehr einfach in eine Route durch Nord-Streymoy einbauen.

Fossá-Wasserfall auf den Färöern

Für diesen Ort brauchst du keinen halben Tag. Du parkst an der Straße, läufst ein kleines Stück und stehst bereits beim Wasserfall. Plane ungefähr 15 bis 30 Minuten ein. Besonders nach Regen kann Fossá kräftig sein. Und Regen ist auf den Färöern meistens nicht besonders schwer zu finden.

Tjørnuvík auf den Färöern

Tjørnuvík

Tjørnuvík liegt an einer schwarzen Bucht im Norden von Streymoy. Das Dorf selbst ist klein, aber wunderschön gelegen. Vom Strand blickst du auf Risin og Kellingin, die bekannten Felsen im Meer.

Für uns war Tjørnuvík vor allem ein schöner Abschluss des Tages. Kurz frische Luft bekommen, auf die Wellen schauen und nicht mehr zu viel machen müssen. Die Straße dorthin ist schmal. Nimm dir deshalb Zeit und fahr ruhig, besonders wenn dir andere Autos entgegenkommen.

Tórshavn

Tórshavn ist die Hauptstadt der Färöer und praktisch für einen ruhigen Nachmittag. Erwarte keine große Stadt, aber mehr Restaurants, Geschäfte und Cafés als auf den übrigen Inseln. Der alte Stadtteil Tinganes mit seinen roten Holzhäusern ist schön für einen kurzen Spaziergang.

Für uns war Tórshavn vor allem praktisch. Kurz einkaufen, etwas essen und einen ruhigeren Tag planen. Das ist auf den Färöern kein unnötiger Luxus, besonders wenn das Wetter oder dein Baby nicht mitspielt.

Sehenswürdigkeiten auf Eysturoy

Eysturoy liegt neben Streymoy und ist mit dem Auto einfach erreichbar. Du kannst über die Brücke oder durch den Eysturoyartunnilin fahren, den Tunnel mit dem Kreisverkehr unter dem Meer. Schon das klingt wie eine Sehenswürdigkeit. Über der Erde fanden wir die Insel aber noch viel schöner.

Straßen auf Eysturoy auf den Färöern

Gjógv

Gjógv ist ein Dorf im Norden von Eysturoy und für seine natürliche Schlucht am Meer bekannt. Die Lage ist wunderschön: Berge, grüne Hänge, das Meer und ein kleines Dorf, das perfekt in die Landschaft zu passen scheint.

Wir fanden Gjógv eines der angenehmsten Dörfer für einen ruhigen Spaziergang. Du kannst zur Schlucht laufen, zu den Hängen hinaufschauen und mit etwas Glück Papageitaucher sehen. Eine Garantie gibt es natürlich nicht. Wir sahen sie aber in dieser Umgebung.

Gjógv auf Eysturoy auf den Färöern

Hvíthamar

Hvíthamar ist eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Funningsfjørður. Kurz bedeutet hier übrigens nicht automatisch einfach. Durch Wind, Nebel oder nasses Gras kann sich eine kurze Wanderung schwieriger anfühlen, als du vorher denkst.

Bei klarer Sicht bekommst du eine wunderschöne Aussicht auf den Fjord, die Berge und die kurvigen Straßen. Bei Nebel siehst du vor allem viel Weiß. Auch das gehört zu den Färöern. Prüfe deshalb das Wetter, bevor du nach oben läufst.

Straßen auf Eysturoy auf den Färöern

Funningur und der Bergpass

Manchmal ist nicht das Dorf selbst die größte Sehenswürdigkeit, sondern die Straße dorthin. So empfanden wir es bei Funningur und dem Bergpass auf Eysturoy. Du fährst durch eine raue Landschaft mit Fjorden, Bergen und Aussichten, die sich ständig verändern.

Plane hier nicht nur das Ziel, sondern nimm dir auch Zeit für die Route. Gerade auf Eysturoy hielten wir oft spontan am Straßenrand an. Nicht immer bei einem offiziellen Highlight, sondern einfach weil die Aussicht zu schön war, um weiterzufahren.

Aussichtspunkt bei Risin og Kellingin mit einem Schaf

Eiði und Risin og Kellingin

Bei Eiði kannst du die bekannten Felsen Risin og Kellingin auch von der Seite von Eysturoy sehen. Es sind dieselben Felsen, die du von Tjørnuvík aus siehst, aber aus einer anderen Perspektive.

Es ist ein schöner kurzer Stopp während deiner Route über Eysturoy. Als einzelne Tagesaktivität ist der Ort nicht besonders spektakulär. Als Teil einer Autoroute entlang von Gjógv, Funningur und Hvíthamar ist er aber sehr schön.

Schlucht bei Elduvík auf den Färöern

Elduvík

Elduvík ist ein ruhiger Umweg zu einem kleinen Dorf am Meer. Erwarte keine große Attraktion, sondern Ruhe, Aussicht und das Gefühl, am Ende einer Straße angekommen zu sein. Wenn du auf Eysturoy genug Zeit hast und das Wetter gut ist, ist dies ein schöner zusätzlicher Stopp.

Sehenswürdigkeiten rund um Klaksvík und die nördlichen Inseln

Klaksvík ist ein praktischer Ausgangspunkt für den Norden der Färöer. Von hier fährst du einfach nach Klakkur, Viðoy und zu den umliegenden Inseln, die durch Tunnel und Straßen verbunden sind. Wir fanden diesen Teil der Reise überraschend schön, besonders weil er etwas ruhiger wirkte als Vágar.

Klakkur-Wanderung

Die Klakkur-Wanderung bei Klaksvík war eine unserer liebsten kurzen Wanderungen auf den Färöern. Sie ist nicht zu lang und nicht extrem schwer. Es gibt aber genug Schlamm und steile Stellen, damit sie sich wirklich wie eine Wanderung anfühlt.

Das Schönste wartet oben. Du blickst über Klaksvík, Kunoy, Kalsoy und die Fjorde. Wenn du am oberen Parkplatz startest, bekommst du viel Aussicht für relativ wenig Wanderzeit. Deine Schuhe werden wahrscheinlich schmutzig, aber das gehört hier ein wenig dazu.

Klakkur-Wanderung bei Klaksvík

Klaksvík

Klaksvík selbst ist nicht der stimmungsvollste Ort der Färöer, aber sehr praktisch. Du findest hier Geschäfte, Unterkünfte, einen Hafen und eine gute Lage für den Norden. Wir würden Klaksvík vor allem als Ausgangspunkt nutzen und nicht unbedingt als Ort, an dem du einen ganzen Tag bleibst.

Viðoy und Viðareiði

Viðoy ist die nördlichste Insel der Färöer, die du einfach mit dem Auto erreichen kannst. Von Klaksvík fährst du nach Viðareiði, dem nördlichsten Dorf der Inseln. Unterwegs bekommst du Berge, Meer, ruhige Straßen und Schafe, die genau im falschen Moment die Straße überqueren.

Viðareiði fühlt sich wirklich ein wenig wie das Ende der Straße an. Du kommst nicht wegen einer langen Liste mit Aktivitäten hierher, sondern wegen der Aussicht, der Ruhe und der Stimmung im Norden. Wir machten eine ruhige Rundfahrt über Viðoy und fanden das eine schöne Abwechslung nach den bekannteren Highlights.

Viðoy auf den Färöern

Unsere liebsten Sehenswürdigkeiten auf den Färöern

Wenn wir wählen müssten, wären dies für uns die schönsten Orte der Reise:

  1. Sørvágsvatn und Trælanípa: bekannt, kostenpflichtig, aber mit einer wirklich besonderen Aussicht.
  2. Drangarnir vom Boot aus: raue Klippen, Felsbögen und Papageitaucher vom Wasser aus.
  3. Klakkur: kurze Wanderung mit großer Aussicht oberhalb von Klaksvík.
  4. Saksun: besonders wegen der Lage zwischen Bergen und Lagune.
  5. Gjógv: schönes Dorf, natürliche Schlucht und angenehme Stimmung.
  6. Múlafossur: einfach erreichbar, kostenlos und ein perfekter erster Stopp.
  7. Viðareiði auf Viðoy: ruhig, weit im Norden und schön als Abschluss.

Wie kombinierst du diese Sehenswürdigkeiten?

Möchtest du diese Orte logisch kombinieren, würde ich mindestens 5 Tage einplanen. Mit 7 Tagen hast du deutlich mehr Ruhe und kannst besser auf das Wetter reagieren. Das ist auf den Färöern sehr wichtig. Manchmal liegt ein Aussichtspunkt komplett im Nebel und eine Stunde später ist die Sicht plötzlich frei.

Unser Tipp: Verteile deine Übernachtungen auf Vágar, Streymoy oder Tórshavn und Klaksvík. Dann musst du weniger hin und her fahren. Sieh dir hier Unterkünfte auf Vágar, in Tórshavn oder in Klaksvík an.

Möchtest du genau sehen, wie wir diese Orte in einer Woche planen würden? Lies dann unseren vollständigen 7-tägigen Roadtrip durch die Färöer.

Mietwagen für die schönsten Orte auf den Färöern

Für fast alle Orte in diesem Blog ist ein Mietwagen praktisch. Die Entfernungen sind nicht besonders groß. Die Flexibilität ist auf den Färöern aber sehr wertvoll. Du kannst an Aussichtspunkten anhalten, deine Planung verändern, wenn das Wetter wechselt, und mehrere Orte an einem Tag einfacher kombinieren.

Rechne mit schmalen Straßen, Tunneln, Schafen und Mautkosten für einige Unterwassertunnel. Das Fahren fanden wir gut machbar. Du solltest aber ruhig fahren und dich nicht zu sehr beeilen.

Touren und Aktivitäten auf den Färöern

Die meisten Sehenswürdigkeiten auf den Färöern besuchst du in deinem eigenen Tempo mit einem Mietwagen. Für einige Orte ist eine Tour aber praktisch oder sogar notwendig. Dazu gehört zum Beispiel Drangarnir, das du mit dem Boot oder über eine geführte Wanderung besuchen kannst.

Wir fanden die Drangarnir-Bootstour eine schöne Möglichkeit, die Küste vom Wasser aus zu sehen. Besonders weil wir mit einem Baby reisten, war das für uns praktisch. Hier kannst du dir die Drangarnir-Bootstour ab Sørvágur ansehen.

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Welche Sehenswürdigkeiten kannst du auslassen?

Auslassen klingt etwas streng, denn fast alles auf den Färöern ist schön. Du musst aber nicht alles besuchen, um eine gute Reise zu haben. Wir nahmen zum Beispiel keine Fähren nach Mykines oder Kalsoy. Wegen unseres kranken Babys wollten wir flexibel bleiben und keine festen Fähren oder zusätzliche Planung einbauen.

Im Nachhinein war das für uns kein Problem. Die Hauptinseln bieten bereits genug Abwechslung: Vágar für die bekannten Highlights, Streymoy für Dörfer und Wasserfälle, Eysturoy für Autorouten und Aussichten und der Norden für Klakkur und Viðoy.

Hast du länger als eine Woche Zeit und gutes Wetter, kannst du natürlich weitere Inseln hinzufügen. Für eine erste Reise würde ich aber lieber weniger planen und mehr Platz für Änderungen lassen. Die Färöer sind kein Reiseziel, das du schnell abhaken solltest.

Praktische Tipps für die Sehenswürdigkeiten auf den Färöern

  • Nimm immer Regenkleidung mit. Auch wenn es beim Start trocken aussieht.
  • Halte nicht einfach mitten auf der Straße an. Es gibt genug Ausweichstellen. Nutze sie ordentlich.
  • Prüfe bei Wanderungen, ob du bezahlen musst. Einige Wege führen über Privatgelände.
  • Vertrau nicht blind auf den Wetterbericht. Das Wetter kann sich lokal stark unterscheiden.
  • Nimm mehrere Kleidungsschichten mit. Selbst im Juni trugen wir manchmal Mütze und Handschuhe.
  • Mit einem Baby? Benutze eine Babytrage. Kinderwagen sind bei vielen Wanderungen unpraktisch oder unmöglich.
  • Plane nicht zu eng. Nebel, Wind oder Regen können deine Planung schnell verändern.

Was sind also die schönsten Sehenswürdigkeiten auf den Färöern?

Für uns waren die schönsten Sehenswürdigkeiten auf den Färöern vor allem die Orte, an denen du die raue Landschaft richtig spürst. Keine großen Attraktionen mit vielen Einrichtungen, sondern Orte, an denen Meer, Wind, Klippen und grüne Berge zusammenkommen.

Sørvágsvatn, Drangarnir, Klakkur, Saksun, Gjógv und Viðoy blieben uns besonders in Erinnerung. Aber ehrlich gesagt waren es oft auch die Strecken dazwischen. Die Straße nach Saksun. Der Bergpass auf Eysturoy. Ein Schaf, das mitten auf der Straße stand, als würde ihm die Insel gehören. Ein kurzer Stopp, der plötzlich schöner war als geplant.

Genau das macht die Färöer so schön. Du musst nicht immer weit wandern oder komplizierte Touren buchen. Mit einem Mietwagen, guter Kleidung und etwas Flexibilität erreichst du bereits unglaublich schöne Orte.

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