Der Fossá-Wasserfall ist einer dieser Orte auf den Färöern, bei denen du es nicht kompliziert machen musst. Du fährst daran vorbei, parkst das Auto und stehst fast sofort am höchsten Wasserfall der Inseln. Keine lange Wanderung, kein Ticket und kein großer Plan. Einfach kurz anhalten und schauen.
Wir besuchten Fossá auf unserer Route über Streymoy zwischen Saksun und Tjørnuvík. Und ehrlich gesagt: Das ist genau die Art von Stopp, für die die Färöer perfekt sind. Einfach erreichbar, raue Landschaft und trotzdem wieder eine Aussicht, für die es in vielen anderen Ländern wahrscheinlich ein großes Besucherzentrum geben würde.
In diesem kurzen Blog erzähle ich dir, was dich bei Fossá erwartet, wie du den Wasserfall mit Saksun und Tjørnuvík kombinierst und warum du über diesen Stopp nicht lange nachdenken musst.
Das liest du in diesem Blog
Was ist der Fossá-Wasserfall?
Fossá ist der höchste Wasserfall der Färöer. Der Wasserfall ist ungefähr 140 Meter hoch und fällt in zwei Stufen an der Bergwand auf Streymoy nach unten. Besonders nach Regen kann er ziemlich kräftig sein. Und seien wir ehrlich: Regen ist auf den Färöern meistens nicht besonders schwer zu finden.
Der Name Fossá bedeutet ungefähr „Wasserfallfluss“. Besonders kompliziert wurde der Name also nicht gemacht. Schön ist der Wasserfall aber auf jeden Fall. Du siehst das Wasser von oben nach unten fallen, umgeben von grünen Hängen und dunklen Felsen. Ein typisches Bild der Färöer.
Wo liegt Fossá?
Fossá liegt auf Streymoy an der Straße in Richtung Tjørnuvík. Dadurch lässt sich der Wasserfall sehr einfach mit anderen Orten im Norden der Insel kombinieren, zum Beispiel mit Saksun und Tjørnuvík.
Wir besuchten Fossá als kurzen Stopp unterwegs. Genau so würde ich den Wasserfall auch einplanen. Nicht als Hauptziel des Tages, sondern als schöne Pause zwischen zwei anderen Orten. Du musst dafür keinen Umweg von einer Stunde machen. Wenn du aber in der Nähe bist, solltest du auf jeden Fall anhalten.
Parken beim Fossá-Wasserfall
Das Parken bei Fossá ist einfach. Entlang der Straße findest du Platz für dein Auto. Von dort kannst du direkt in Richtung Wasserfall laufen. Erwarte keinen großen Parkplatz mit Schranke und Souvenirgeschäft. Alles ist vor allem praktisch und einfach.
Genau das gefiel uns. Kurz aussteigen, die Beine bewegen, ein Foto machen und das Wasser rauschen hören. Danach kannst du direkt zu deinem nächsten Stopp weiterfahren.
Musst du zum Fossá-Wasserfall wandern?
Du musst nicht wirklich wandern, um Fossá zu sehen. Von der Straße und vom Parkplatz aus kannst du den Wasserfall bereits gut erkennen. Möchtest du näher herankommen, kannst du ein Stück in Richtung Fuß des Wasserfalls laufen und ein kleines Stück nach oben gehen. Das ist schön für Fotos!
Fossá ist schön, einfach erreichbar und wegen seiner Höhe beeindruckend. Es ist aber kein Ort, für den du einen halben Tag brauchst. Plane etwa 15 bis 30 Minuten ein. Das hängt davon ab, wie viele Fotos du machst und wie nah du an den Wasserfall gehen möchtest.
Wir fanden Fossá auf jeden Fall sehenswert, gerade weil der Besuch so wenig Aufwand kostet. Wenn du nach Tjørnuvík fährst, bist du sowieso in der Nähe. Dann wäre es schade, den höchsten Wasserfall der Färöer auszulassen.
Fossá mit Saksun und Tjørnuvík kombinieren
Fossá ist besonders als Teil einer Route durch Nord-Streymoy interessant. Wir würden den Wasserfall mit Saksun und Tjørnuvík kombinieren. Das sind drei sehr unterschiedliche Stopps, die dir gemeinsam einen schönen Eindruck von diesem Teil der Färöer geben.
Saksun ist ein winziges Dorf mit großen Aussichten, einem alten Bauernhof, einer Lagune und einem Wasserfall. Lies hier unseren Blog über Saksun auf den Färöern.
Tjørnuvík liegt an einer schwarzen Bucht und bietet Aussicht auf die bekannten Felsen Risin og Kellingin. Das Dorf passt perfekt in dieselbe Tagesroute. Zuerst Saksun, danach Fossá und anschließend Tjørnuvík ist eine sehr logische Reihenfolge.
Übernachten in der Nähe von Fossá
Fossá selbst ist kein Ort, an dem du unbedingt übernachten musst. Praktischer ist eine Unterkunft in Tórshavn, Kollafjørður oder an einem zentralen Ort auf Streymoy. Wir übernachteten selbst in einem Bauernhaus in der Nähe von Kollafjørður. Die Lage war praktisch für eine Route nach Saksun, Fossá und Tjørnuvík.
Möchtest du mehrere Tage zentral auf den Färöern wohnen? Dann ist Tórshavn oft die praktischste Wahl. Dort findest du mehr Restaurants, Geschäfte und Unterkünfte. Möchtest du lieber ruhiger wohnen? Dann sieh dir Unterkünfte auf Streymoy außerhalb der Stadt an, zum Beispiel in Richtung Kollafjørður oder Nord-Streymoy.
Solltest du also beim Fossá-Wasserfall anhalten?
Ja, besonders wenn du sowieso in der Nähe bist. Fossá ist keinen sehr langen Blog und kein Tagesprogramm wert. Das muss der Wasserfall aber auch nicht sein. Er ist ein schöner und einfacher Stopp am höchsten Wasserfall der Färöer.
Für uns passte Fossá perfekt zwischen Saksun und Tjørnuvík. Kurz aussteigen, den Wasserfall ansehen, ein Foto machen und weiterfahren. Manchmal ist genau das genug.

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